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Stimmungsbild zum weihnachtlichen Kaufverhalten: Immer mehr Weihnachtsgeschenke werden mit Karte bezahlt

Wien, am 25. November 2008 – Kreditkartennutzer geben für Weihnachtsgeschenke um 53% mehr aus als Nicht-Kreditkartenzahler (399 Euro zu 261 Euro).

Stimmungsbild zum weihnachtlichen Kaufverhalten: Immer mehr Weihnachtsgeschenke werden mit Karte bezahlt

Laut einer aktuellen Studie (500 webaktive Personen aus Österreich im Alter zwischen 14 und 59 Jahren, durchgeführt von Marketagent.com) haben für mehr als die Hälfte die Nachrichten zur Finanzwirtschaft keine Auswirkungen auf das Kaufverhalten zur Weihnachtszeit. 55% der Befragten möchten heuer gleich viel oder mehr ausgeben als im Vorjahr. 31% werden 2008 günstigere Geschenke kaufen bzw. weniger für ihre Weihnachtseinkäufe ausgeben. Bei der Bezahlung der Geschenke setzen heuer bereits 76% auf die Karte. Damit hat die Kartenzahlung das Bargeld - 74% geben diese Zahlungsform an – in der Beliebtheit bereits knapp überholt.

Dem aktuellen Kauf- und Zahlungsverhalten der Österreicherinnen und Österreicher im kommenden Weihnachtsgeschäft und insbesondere auch dem Einfluss, den die aktuellen Nachrichten darauf haben, wollte card complete auf den Grund gehen. „Wir sind natürlich sehr interessiert daran, zu erfahren, wie unsere Kunden in diesem Jahr ihre Weihnachtseinkäufe planen. Erfreulich ist, dass die Kartenzahlung in Österreich mittlerweile selbstverständlich geworden ist und sich insbesondere das Online-Shopping in einem rasanten Höhenflug befindet.“ sagt Dr. Heimo Hackel, Vorstandsvorsitzender der card complete Service Bank AG zur aktuellen Studie. „Für den Handel wiederum ist wichtig zu wissen, dass insbesondere die Kreditkartenzahler besonders ausgabefreudig sind.“ 

Kaufverhalten_WeihnachtszeitBezüglich den Wirtschaftsnachrichten zeigen sich die Jüngeren laut Studie am wenigsten beeindruckt: 65% stimmen zu, dass sie auch in Anbetracht der Nachrichten diesmal gleich viel oder sogar mehr zu Weihnachten ausgeben möchten als im Vorjahr, bei den 30-39jährigen sind es 54%.

Bei den 40 - 59jährigen sind es etwas weniger, nämlich 51%, die angeben, dass die Nachrichten keinen negativen Einfluss auf ihr Kaufverhalten zu Weihnachten haben werden.

Durchschnittliche Ausgaben für Weihnachtsgeschenke: 287 Euro
Im Durchschnitt geben die Befragten für Geschenke heuer 287 Euro aus, für diverse Weihnachtsfeiern im Familien- und Freundeskreis werden durchschnittlich 106 Euro geplant. 43% der Befragten gaben dabei an, mehr als 250 Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Für diverse Weihnachtsfeiern im Familien- und Freundeskreis gibt die größte Gruppe der Befragten (48%) heuer zwischen 50 und 250 Euro aus.

Für konkrete Geschenke möchten 60% der befragten Personen heuer mehr als oder gleich viel ausgeben wie letztes Jahr, bei den Feiern sind es 57% die sich diesmal die Weihnachtsfeierlichkeiten zumindest gleich viel wie letztes Jahr kosten lassen möchten. Besonders ausgabefreudig bezüglich der Weihnachtsgeschenke zeigen sich laut Umfrage die 40-59jährigen: Sie planen etwa 338 bzw. 362 Euro für Geschenke auszugeben. Die Jüngeren budgetieren dafür mehr für’s Feiern: Für diverse Weihnachtsfeiern geben die 30-39jährigen mit durchschnittlich 132 Euro am meisten aus.

Als teuerste Geschenke (über 100 Euro) werden dieses Jahr Reisegutscheine, Flugtickets, Computer und Zubehör, Möbel/ Einrichtungsgegenstände, Gutscheine, Haushaltsgeräte, Uhren und Schmuck sowie Wellness-Angebote wie Massagen, Thermenaufenthalte etc. besorgt. Aus den Kategorien Bücher und Parfümerie-/ Kosmetikartikel werden hingegen mit ca. 50 bzw. 71 Euro die günstigeren Geschenke ausgewählt.

Bezahlung mit der Karte – Kreditkartenbesitzer sind spendabler

Den Ergebnissen der Umfrage zufolge benutzen Männer (79%) ihre Karte (Kredit- oder Bankomatkarte) für Weihnachtseinkäufe etwas häufiger als Frauen (72%). Während bei den Kartenzahlungen die 20-29jährigen hierfür am häufigsten auf die Bankomatkarte (66%) zurückgreifen, werden Kreditkarten im Weihnachtsgeschäft in der Altersgruppe der 40-49jährigen (30%) am häufigsten verwendet.

Für Weihnachtsgeschenke planen Kreditkartennutzer in diesem Jahr um 53% mehr auszugeben als Nicht-Kreditkartennutzer, für diverse Weihnachtsfeiern geben Kreditkartennutzer um 33% mehr aus als Nicht-Kreditkartenbesitzer. Zudem planen Kreditkarteninhaber aus nahezu allen Produktkategorien mehr Weihnachtsgeschenke zu kaufen als Nicht-Kreditkartennutzer, besonders aber bei Büchern (55% vs. 40%) und bei Unterhaltungselektronik (45% vs. 34%).

61% der Kreditkartennnutzer werden 2008 mehr als oder gleich viel für Weihnachtsgeschenke ausgeben wie im Vorjahr (Nicht-Kreditkartennutzer: 59%). Die Weihnachtsfeiern möchten sich 58% der Kreditkartenbesitzer heuer mehr oder zumindest gleich viel kosten lassen wie letztes Jahr (Nicht-Kreditkartenbesitzer: 57%). 

Gründe für die Kartenzahlung
Als Hauptgrund für den Einsatz von Kreditkarten im Weihnachtsgeschäft wurde von 59% der Befragten angegeben, weil dies für sie bequem ist. 57% bezahlen ihre Geschenke mit Kreditkarte, weil sie damit auch im Internet schnell und einfach bezahlen können. 52% schätzen es, dass ihr Geld länger am Konto bleibt bzw. sie mit Kreditkarte erst später bezahlen und für 44% fällt die Entscheidung für die Kreditkarte, weil sie so möglichst wenig Bargeld mitnehmen müssen und dadurch Diebstahls- oder Verlustgefahr vermeiden können.

Geplante_WeihnachtseinkaeufeWelche Geschenke 2008 unterm Christbaum liegen

Die häufigsten Weihnachtsgeschenke unter den Christbäumen sind heuer laut Umfrage Bücher (43%), Spielzeug (42%) und Unterhaltungselektronik (36%). 33% möchten ihre Liebsten mit Parfümerie-/Kosmetikartikel und 33% mit  Bekleidung/Schuhe/Accessoires überraschen. 32% greifen auf Gutscheine als Geschenke zurück und lassen damit dem Beschenkten die Auswahlmöglichkeit. Lediglich 6% planen, Möbel bzw. Einrichtungsgegenstände, 5% Reisegutscheine und nur 2% Flugtickets zu verschenken – diese Geschenke zählen bezüglich ihrer Kosten auch zu den teuersten.

Alters- und geschlechtsspezifische Unterschiede beim Schenken
Im Vergleich zum Vorjahr konnten bei der Höhe der Ausgaben für Weihnachtsgeschenke keine allzu großen alters- und geschlechtsbezogenen Unterschiede festgestellt werden. Bei der Art der Geschenke zeichnen sich jedoch folgende Unterschiede ab: Frauen verschenken laut Umfrage häufiger als Männer Spielzeug (51% der Frauen vs. 34% der Männer), Bücher (47% vs. 38% der Männer), Parfümerie-/Kosmetikartikel (40% der Frauen vs. 26% der Männer), Bekleidung/Schuhe/Accessoires (40% der Frauen vs. 25% der Männer) und Gutscheine (36% der Frauen vs. 28% der Männer).

Männer bevorzugen vor allem Artikel aus dem Bereich Unterhaltungselektronik (37% Frauen: 35%). Stärker nachgefragt von Männern als von Frauen werden auch noch Uhren und Schmuck (21% zu 16%), Computer und Zubehör (20% zu 15%) sowie Sportartikel (14% zu 11%). Allerdings stehen Bücher auch bei Männern auf der Einkaufsliste ganz oben (38%).
 
Was die Jüngeren (14-19 und 20-29jährigen) beider Geschlechter heuer gleich gerne und häufiger als alle andere Altersgruppen verschenken möchten, ist „Wellness“ wie z.B. Massagen oder Thermenaufenthalte (14-19jährige: 22%, 20-29jährige: 21% - bei allen Befragten: 16%). Bei den Jüngeren ebenfalls stark gefragt: Uhren und Schmuck.  28% der 14–19jährigen planen diesbezüglich Geschenke – bei allen Befragten sind es nur 18%. 

Tickets für Konzerte, Oper oder Theater verschenken Männer und Frauen etwa gleich häufig, allerdings sind es hier die 30-39jährigen, die laut Umfrage diese Geschenke überdurchschnittlich häufig planen (13% zu 10% alle Befragten).

Weihnachtsshopping im Internet
Online-Weihnachtseinkäufe werden 2008 bereits von 36% der Befragten getätigt, dabei mit 48% überdurchschnittlich von der Gruppe der 20-29jährigen und mit 39% von den 30-39jährigen. 46% der Befragten geben an, heuer Bücher als Weihnachtsgeschenke im Internet einzukaufen, 32% Spielzeug und 31% Unterhaltungselektronik. Bücher sind auch derzeit noch die einzige Produktkategorie, die stärker im Internet als im realen Geschäft eingekauft wird (46% im Internet vs. 43% im Geschäft).

Spielzeug (42% werden im Geschäft, 32% online gekauft), Unterhaltungselektronik (36% vs. 31%), Parfümerie-/Kosmetikartikel (33% vs. 8%), Bekleidung/Schuhe/ Accessoires (33% vs. 9%), Gutscheine (32% vs. 8%), Uhren und Schmuck (18% vs. 5%), Computer und Zubehör (17% vs. 13%), Wellness (Massage, Thermenaufenthalte) (16% vs. 10%), sowie Sportartikel (12% vs. 4%) werden hingegen von den Befragten noch immer häufiger im Geschäft als im Internet gekauft.

Studiendesign:
Titel: Einsatz von Kreditkarten im Weihnachtsgeschäft
Auftraggeber: card complete Service Bank AG
Methode: Computer Assisted Web Interviews (CAWI)
Instrument: Online-Interviews über die Marketagent.com reSEARCH Plattform
Grundgesamtheit u. Respondenten: web-aktive Österreicher/innen zw. 14 und 59 Jahren
Sample-Größe: n = 500 Netto-Interviews, Random Selection nach Quoten
Erhebungszeitraum: 31.10. – 6.11.2008
Studienleitung: Marketagent.com, Mag. Daniela Karobath

Über die card complete Service Bank AG
card complete Service Bank AG lautet der neue Firmenname der VISA-SERVICE Kreditkarten AG. Mit mehr als 1.100.000 Kunden und rund 100.000 Akzeptanzstellen ist das Unternehmen dabei bestimmender Faktor am Markt. Die card complete Service Bank AG ist der einzige voll integrierte österreichische Karten-Komplettanbieter, bei dem alle Elemente des bargeldlosen Zahlens, von der Produktentwicklung über Akzeptanzgeräte bis zu Abwicklungssystemen, aus einer Hand angeboten werden. Damit ist es Unternehmen, die jetzt schon VISA-Karten akzeptieren, möglich, auch andere Zahlungskarten aus einer Hand bei card complete  abzurechnen. Die card complete Service Bank AG bietet neben VISA bereits jetzt alle gängigen Karten, wie z.B. MasterCard, Maestro und JCB, an. Nähere Informationen unter: www.cardcomplete.com